Startseite › Was kann ein Fehler kosten?
Was kann ein Fehler kosten?
Nachfolgend steht, was wir wissen, mit Quellen. Dies sind Entscheidungen in anderen Fällen, keine Bewertung Ihrer Website. Ein automatischer Test stellt auch keinen Rechtsverstoß fest.
Was das Gesetz verlangt
Bevor eine Website Informationen auf dem Gerät eines Besuchers speichert oder darauf zugreift, sind nach § 3-15 des norwegischen Gesetzes über elektronische Kommunikation grundsätzlich eine Information und eine gültige Einwilligung erforderlich. Die beiden Ausnahmen sind eng gefasst: die reine Übertragung von Nachrichten und das, was für einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Analyse und Werbung fallen nicht unter diese Ausnahmen. Die Einwilligung muss freiwillig, für den bestimmten Fall, informiert und unmissverständlich erfolgen. Ablehnung und Widerruf müssen ebenso einfach sein wie die Erteilung. Nkom und die norwegische Datenschutzbehörde führen die Aufsicht.
Norwegisches Gesetz über elektronische Kommunikation, § 3-15 (Lovdata) · Norwegische Datenschutzbehörde: Cookies
Entscheidungen in anderen Fällen
- § 11-3 der norwegischen Verordnung über elektronische Kommunikation erlaubt Geldbußen von bis zu 5 % des Jahresumsatzes eines Unternehmens. Das ist eine Obergrenze, kein üblicher Bußgeldbetrag. Lovdata
- Im Juni 2025 verhängte die norwegische Datenschutzbehörde gegen eine Website eine Geldbuße von 250.000,00 NOK und sprach gegenüber fünf weiteren Verwarnungen aus. Untersucht wurden sechs Websites, die personenbezogene Daten über Tracking-Pixel ohne Rechtsgrundlage weitergaben. Die Entscheidungen betrafen die DSGVO, nicht allein das Fehlen eines Banners. Die Behörde weist darauf hin, dass künftige Sanktionen strenger ausfallen können. Datatilsynet
- Die französische CNIL verhängte 2025 gegen Shein eine Geldbuße von 150 Millionen Euro wegen Cookies ohne gültige Einwilligung. Der Fall betraf ein großes internationales Unternehmen und ist kein Vergleichsmaßstab für ein norwegisches Kleinunternehmen. CNIL
Das häufigste Problem
Ein Banner ist installiert, aber das Tracking läuft weiter, nachdem der Besucher auf „Alle ablehnen“ geklickt hat. Häufig liegt ein Skript direkt im Code oder im Tag Manager, ohne mit der Einwilligung verknüpft zu sein. Auf dem Bildschirm sieht alles richtig aus. Der Fehler bleibt bestehen, bis jemand tatsächlich prüft, was der Browser tut.
Was wir tun
Wir testen die Website in drei Zuständen: vor einer Auswahl, nach „Alle ablehnen“ und nach „Alle akzeptieren“. Der Bericht zeigt mit Zeitstempeln, welche Dienste der Browser jeweils kontaktiert hat. Das Banner hält erkannte Tracking-Tools zurück, bis eine Einwilligung vorliegt. Google Consent Mode v2 bleibt auf denied, bis der Besucher zustimmt. Ab Pro beheben wir selbst einen Standardfehler pro Monat und testen anschließend erneut.
Wir sind keine Rechtsanwälte, und ein Test ist keine rechtliche Freigabe. Der Bericht zeigt, was die Website tatsächlich getan hat, nicht ob sie das Recht einhält. Manche Vorgänge kann kein Banner stoppen, etwa Tracking über den eigenen Server der Website.
Kostenlosen Test der Startseite starten Pakete und Preise ansehen