So testet CookieHawk Websites

Methode v1.0 · August 2026 · versioniert und offen

Version 1.2, zuletzt geprüft am 22. August 2026. Die Texte basieren auf § 3-15 des norwegischen Gesetzes über elektronische Kommunikation, der DSGVO und den Leitlinien der norwegischen Datenschutzbehörde und wurden intern qualitätsgesichert; sie sind kein anwaltliches Gutachten. Fragen: kontakt@cookiehawk.com.

Inhalt
  1. Was der Test ist
  2. Drei Zustände
  3. Wann „Alle ablehnen“ als bestätigt gilt
  4. Was wir erfassen
  5. Klassifizierung und Priorität
  6. Bekannte Grenzen
  7. Daten, Löschung und Stellungnahme
  8. Die Zahlen auf der Startseite

1. Was der Test ist

Der Test ist eine automatisierte technische Stichprobe, keine rechtliche Schlussfolgerung. Ein isolierter Chromium-Kontext (Playwright) mit Sprache nb-NO, Zeitzone Europe/Oslo und Ansichtsbereich 1366 × 900 besucht die Startseite und bis zu drei öffentliche Unterseiten je Zustand. Das IP-Land des Datenverkehrs wird vom Scannerserver bestimmt (EWR). Der Test kann somit bis zu 12 Seitenaufrufe umfassen. Er meldet sich nicht an und füllt keine Formulare aus.

2. Drei Zustände

  1. Vor der Auswahl: Die Seite wird geladen, ohne etwas anzuklicken. Alle Kontakte und Speichervorgänge erfolgen, bevor der Besucher entschieden hat.
  2. Nach „Alle ablehnen“: Ein neuer, leerer Browser. Der Scanner findet das Banner, wählt die Ablehnung in der ersten Ebene, soweit vorhanden, und besucht anschließend Unterseiten.
  3. Nach „Alle akzeptieren“: Ein neuer, leerer Browser mit Zustimmung. Dient als Referenz dafür, was die Website senden kann.

Jeder Zustand läuft in einem separaten Browserkontext; Cookies oder gespeicherte Daten werden nicht zwischen Zuständen übernommen. Aktivitäten werden anhand des tatsächlichen Sendezeitpunkts der Anfrage im Verhältnis zum Klick einem Zustand zugeordnet.

3. Wann „Alle ablehnen“ als bestätigt gilt

Der Scanner versucht zuerst eine sichtbare Ablehnungsschaltfläche in der ersten Bannerebene. Fehlt sie, öffnet er die Einstellungen und versucht die Ablehnung in der zweiten Ebene. Eine fehlende Ablehnungsschaltfläche in der ersten Ebene wird separat gemeldet, verhindert aber nicht die technische Bestätigung der Ablehnung.

Eine technische Bestätigung wird erfasst, wenn die CMP-eigene API (etwa Cookiebot, OneTrust, TCF, Usercentrics oder Google Consent Mode) eine Ablehnung meldet, wenn ein Klick auf eine bekannte CMP-Schaltfläche oder eine Schaltfläche der zweiten Ebene das sichtbare Banner schließt oder, bei nicht sichtbarem Banner, wenn sich ein einwilligungsbezogener Cookie- oder Speicherwert ändert. Bei einem rein textheuristischen Klick müssen sowohl das Banner geschlossen als auch der Zustand geändert sein. Meldet die CMP-API einen anderen Status (etwa „granted“), wird die Auswahl nicht bestätigt. Die Beweiskraft variiert; die Bestätigung zeigt allein nicht, dass alle Zwecke und Anbieter abgelehnt wurden. Unbestätigte Klicks dienen nicht als Grundlage für Beobachtungen „nach bestätigter Ablehnung“.

4. Was wir erfassen

5. Klassifizierung und Priorität

Dienste werden anhand einer versionierten Datenbank bekannter Tracking-, Analyse- und Werbewerkzeuge mit Kategorie und Quelle klassifiziert. Die „technische Priorität“ lautet sehr hoch, hoch, mittel, niedrig oder Information und zeigt den Nachverfolgungsbedarf. Jede Beobachtung erhält zudem einen Vertrauensgrad: hoch, mittel, niedrig oder nicht eindeutig. Die Priorität ist eine technische Sortierung und bestimmt nicht die rechtliche Bewertung. Kontakt mit einem Dritten allein zeigt nicht, dass Informationen auf dem Gerät gespeichert oder daraus abgerufen oder personenbezogene Daten verarbeitet wurden.

Beispiele für unsere Abwägungen gegen Übertreibungen: Cookielose Consent-Mode-Signale mit Ablehnungsstatus (gcs=G100) werden als Information, nicht als priorisierte Beobachtung eingestuft. Sichtbare funktionale Einbettungen (Karten, Videos, Chats) werden danach bewertet, was sie tatsächlich setzen, nicht nur nach Kategorie. Findet der Scanner kein Banner, beobachtet aber Dienste, die häufig für einwilligungsbasierte Zwecke eingesetzt werden, entsteht eine eigene Beobachtung („kein Banner gefunden“). Das Ergebnis muss manuell geprüft werden, da das Banner geografisch oder zeitlich gesteuert sein oder die Erkennung versagt haben kann.

6. Bekannte Grenzen

7. Daten, Löschung und Stellungnahme

Temporäre Browserprofile und Rohartefakte werden nach der Analyse gelöscht. Endberichte werden gemäß dem Aufbewahrungsplan (auf Norwegisch) gespeichert und vertraulich mit dem Auftraggeber geteilt. Betroffene Websitebetreiber und genannte Dienstleister können über kontakt@cookiehawk.com Korrekturen verlangen oder Stellung nehmen; wir antworten innerhalb von 5 Arbeitstagen.

8. Die Zahlen auf der Startseite

Marktzahlen werden nur mit eingefrorenem Datensatz, Scannerversion, Datum, Definitionen und dokumentierter Berechnung veröffentlicht. Die Zahlen der Startseite stammen aus Kalibrierungslauf v7 (Scanner cmp-scan 0.1.0, durchgeführt am 21. August 2026 von 07:51 bis 08:14 norwegischer Zeit, dagbladet.no am selben Tag erneut gescannt), eingefroren am 21. August 2026 als 60 JSON-Dateien mit sha256-Prüfsummen und Tabelle je Website (data/KALIBRERING-V7-FRYST.md). Die Zahlen werden maschinell aus den Dateien nach folgenden Definitionen berechnet:

Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für alle norwegischen Websites. Der Datensatz mit maskierten URLs und das Berechnungsskript können auf Anfrage eingesehen werden.

Methode v1.0 · Scanner cmp-scan 0.1.0 · 22. August 2026 · Änderungen der Testregeln werden hier protokolliert.